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Kino-Filmkritik: Ad Astra – Zu den Sternen

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Da freut sich der Science-Fiction-Freund: Brad Pitt fliegt zu den Sternen – und nimmt uns als Zuschauer gleich mit. Regisseur James Gray hat ein 2-Stunden-4-Minuten-Epos auf die Leinwand gebracht, das die euphorische Erwartungshaltung der Sci-Fi-Fans leider sehr schnell enttäuscht. Brad Pitt ist der Astronaut Major Roy McBride. Er ist immer extrem entspannt und emotionslos.

Selbst in der größten Gefahrensituation reagiert er überlegt und behält seinen Ruhepuls bei. Im Privaten erscheint er als gefühlskaltes Wrack, sodass es nicht einmal seine Freundin bei ihm aushält. Das liegt vielleicht an der fehlenden Beziehung zum Vater – Clifford McBride (Tommy Lee Jones). Der ist bereits vor 16 Jahren zum Neptun aufgebrochen, um nach außerirdischem Leben zu suchen. Seitdem gilt der Vater als verschollen.

Als ausgerechnet vom Neptun aus gefährliche elektromagnetische Stürme bis zur Erde wabern und die totale Vernichtung bevorsteht, wird Roy ins All geschickt, damit er vom Mars aus eine geheime Botschaft zum vermissten Vater schicken kann. Denn das Militär glaubt, dass der etwas mit der Strahlung zu tun hat.

90 Millionen hat es gekostet, Brad Pitt zu den Sternen zu senden. Da ja der Weg bekanntlich das Ziel ist, kann man den größten Teil des Films dabei zusehen, wie Brad von der Erde zum Mond, dann zum Mars und anschließend weiter ins Sonnensystem reist. Und er reist. Und reist. Und reist. Und dabei guckt er völlig emotionslos aus dem Fenster.

Die beiden sehr gut gemachten Actionszenen zeigen kurz, wie der Film hätte sein können, wenn man ihn etwas mehr an die Ansprüche der modernen Kinogänger angepasst hätte. So bleibt leider ein anspruchsvoller Inner-Space-Thriller übrig, der eine leicht depressive und melancholische Stimmung verbreitet, im Tempo immer ein wenig zu langsam ist und dank Roys introvertiertem Charakter auch nicht wirklich eine Figur zum Mitfiebern anbietet.

Die großen Schauspielernamen wie Donald Sutherland, Tommy Lee Jones, Liv Tyler und Ruth Negga wirken nett auf dem Filmplakat. Sie haben aber alle nur kurze Cameo-Szenen, in denen sie nicht auch nur ansatzweise gefordert werden.

„Ad Astra“ hat viele gute Kritiken einheimsen können. Zu Unrecht. Es ist ein langatmiger, langweiliger und depressiver Film. Würde er im Fernsehen laufen, hätten die meisten Zuschauer bereits zur Halbzeit weggeschaltet, um keine Lebenszeit mehr zu verschwenden. (CS / Bild: Twentieth Century Fox)

Tipp: 1 von 5 Sternen
FSK: ab 12 Jahren
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=stF_PyTX-YA

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 163 (10/2019).

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Schulwegsicherung in Nauen: Weiterer Parkscheinautomat aufgestellt

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Um den Schulweg vor der Grundschule am Lindenplatz für die Kinder noch sicherer zu gestalten, hat die Stadt jetzt einen weiteren Parkscheinautomat aufgestellt und in Betrieb genommen. Gleichzeitig wurde die Parkgebührenordnung geändert. Mit dem Automaten wurden in der letzten Woche auch neue Beschilderungen der Parkplätze in der Berliner Straße und Lindenplatz aufgestellt.

Die Stadt kommt damit dem Beschluss der Stadtverordneten vom 1. April nach, die neben der Schulwegverbesserung auch eine Änderung der Parkgebührenordnung der Stadt vom 22. März 2010 beschlossen hatte. Zur Begründung hieß es im Beschluss unter anderem, dass mit der Aufstellung des Parkscheinautomaten Parkgebühren ab 7 Uhr fällig werden, wobei die Eltern, die ihre Kinder zu Schule bringen, die sogenannte Brötchentaste nutzen können, die ein kostenfreies Parken für 10 Minuten vorsieht. Eltern, die ihre Kinder nur aus dem Auto aussteigen lassen, erfüllen nicht den Tatbestand des Parkens – zahlen somit auch keine Parkgebühren.

Mit der neuen Parkraumbewirtschaftung rechnet die Stadt Nauen mit einer Entschärfung der Parksituation – insbesondere während der Schulanfangszeiten, da die Parkzeiten dann durch die gebührenpflichtige Parkzeit vorgegeben sind. Auch wird darauf gehofft, dass mit Zahlung der Parkgebühr das Fahrzeug bewusster und entsprechend der ausgewiesenen Parkordnung abgestellt wird. Auf Vorschlag des Ausschusses für Ordnung, Sicherheit und Verkehr sollen die Bewirtschaftungszei-ten für alle Parkscheinautomaten in der Kernstadt auf 7.00 Uhr angepasst werden. Durch die Begrenzung der Höchstparkdauer auf zwei Stunden wird darüber hinaus die Umschlagfähigkeit auf den ausgewiesenen Parkplätzen erhöht, was dadurch den Standort Lindenplatz auch für auswärtige Besucher, die einen Abstecher in die Altstadt von Nauen machen wollen, attraktiver macht.

Bürgermeister Manuel Meger (LWN) erläutert dazu: „Die Standorte von Parkscheinautomaten in der Mittelstraße, Gartenstraße, Berliner Straße/ Lindenplatz und Goethestraße im Bereich der Kernstadt bilden die Zone „Kernstadt“. Die Parkscheine, die in der Zone „Kernstadt“ gezogenen wurden, gelten für alle Standorte dieser Zone gleichermaßen“, so der Bürgermeister.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie im Ratsinformationssystem der Stadt Nauen. (Text/Fotos: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen)

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information der Bürger in der Region Havelland unredigiert übernehmen.

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Christoph Böhmer neuer MIT-Kreisvorsitzender

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Auf ihrer jüngsten Versammlung wählten die Mitglieder Christoph Böhmer aus Falkensee zum Vorsitzenden des Kreisverbandes Havelland der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU (MIT). Er tritt die Nachfolge von Barbara Richstein MdL an, die dieses Amt vier Jahre inne gehabt hatte. Er dankte ihr für ihr Engagement.

So hatte sie die MIT mit einer Reihe von prominent besetzten Veranstaltungen, zuletzt mit dem CDU/CSU-Fraktionsvorsitzenden Ralph Brinkhaus MdB und Bundesminister Peter Altmaier MdB, stärker profiliert. Die Mitgliederzahl des Kreisverbandes wuchs von 22 auf 34.

Aufgrund der positiven Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit Wirtschafts- und Gewerbe-Interessengruppen in Falkensee, wie IGF (Interessengemeinschaft Falkensee), IGZ (Interessengemeinschaft Zentrum), Starke Mitte u.a. bei Initiativen zur Zentrumsentwicklung will die MIT solche Kooperationen auch im übrigen Havelland eingehen und Initiativen zur Infrastrukturentwicklung und Wirtschaftsförderung starten. Diskussionsveranstaltungen mit prominenten Referenten zu zukunftsrelevanten Themen soll es weiterhin geben wie auch den MIT-Stammtisch immer am ersten Donnerstag im Monat im Restaurant Karyatis in Falkensee. Stammtische in Nauen, Ketzin und Rathenow sollen initiiert und die Social-Media-Arbeit intensiviert werden.

Dem neu gewählten Vorstand gehören weiter an: Dr. Anna Kollenberg (Dallgow-Döberitz) und Marc Elxnat (Nauen) als Stellvertretende Vorsitzende, Guido Quadfasel (Havelaue-Spaatz) als Schatzmeister, Hans-Peter Pohl (Falkensee) als Mitgliederbeauftragter und Geschäftsführer sowie als Beisitzer MIT-Landesvorsitzender Uwe Feiler MdB (Havelaue-Spaatz), Rainer Ganser, Olaf Hardt und Thomas Schwarz (alle Falkensee), Manuel Gürnth (Schönwalde-Glien) und Marcus Welzel (Ketzin/Havel). (Text/Foto: MIT-Kreisverband Havelland)

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information der Bürger in der Region Havelland unredigiert übernehmen.

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Großer Klimastreik: Fridays For Future lockt 300 Falkenseer auf die Straße!

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Am 20. September tagte in Berlin das Klimakabinett. Gleichzeitig wurde in New York einer der wichtigsten UN-Gipfel des Jahres vorbereitet. Da war es kein Zufall, dass der dritte globale Klimastreik genau auf den gleichen Tag fiel. Weltweit gingen die Menschen auf die Straße, um auf die Einhaltung des Parisabkommens zu pochen und gegen die anhaltende Klimazerstörung zu protestieren.

Allein in Deutschland beteiligten sich 450 Städte und Kommunen an dem Streik (www.klima-streik.org), 1,4 Millionen Demonstranten waren auf der Straße.

In Falkensee organisierte die lokale Fridays for Future Gruppe einen Demon­strationszug, der vom Busbahnhof über den Sportplatz am Rosentunnel (dort hatte das Vicco-von-Bülow-Gymnasium gerade ein Sportfest) über das LMG-Gymnasium bis hin zum Rathaus führte. Dort endete die Demonstration mit weiteren Reden und einem Picknick auf der Wiese´.

„Wir sind die erste Generation, die die Folgen der Klimakrise zu spüren bekommt und die letzte, die noch handeln kann. Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, sind die Schäden, die wir unserem Planten zufügen, unumkehrbar“, sagte Christian Vogel von Fridays for Future Falkensee.

„Die Klimakrise zu bewältigen ist keine Aufgabe für eine einzelne Generation. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit. Deshalb rufen wir alle dazu auf, sich unserem Streik anzuschließen. Die Politik muss endlich handeln“, ergänzte Studentin Martina Freisinger, ebenfalls aus Falkensee.

Am Busbahnhof versammelten sich um Freitag gegen elf Uhr etwa 300 Demonstranten. Auffällig war, dass weit über die Hälfte der Anwesenden inzwischen keine Schüler mehr waren, sondern Erwachsene. Dina Liesegang: „Ich finde es gut, dass der Klimaprotest nun auch in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Das Thema betrifft nicht nur die Kinder.“

Mareike Loll war mit zwei ihrer kleinen „Lollis“ vor Ort: „Ich möchte gern persönlich ein Zeichen setzen und das auch meinen Kindern ermöglichen, die noch zu klein sind, um alleine auf eine Demo zu gehen. Meine Kinder machen sich große Sorgen um das Klima und ich selbst sehe die Klimaentwicklung als echte Bedrohung an. Wir versuchen inzwischen, selbst aktiv zu werden und unsere Klimabilanz zu verbessern. So bauen wir viel eigenes Gemüse im Garten an, essen kaum noch Fleisch, kaufen regional ein und reduzieren Plastik und Verpackungen. Zurzeit nehmen wir uns einen Raum im Haus nach dem anderen vor. Zurzeit sind wir im Bad. Es ist erschreckend, wie viel Plastik hier zum Einsatz kommt. Generell versuchen wir eben, nachhaltiger zu leben.“

In die gleiche Kerbe schlägt auch Ulf Hoffmeyer-Zlotnik vom Seniorenbeirat der Stadt Falkensee: „Immer nur Änderungen von der Regierung zu fordern ist falsch. Wir müssen selbst etwas unternehmen. Deswegen sagt der Seniorenbeirat: Lasst das Auto stehen, nutzt den öffentlichen Personennahverkehr, kauft keine Kiwis aus Neuseeland und fliegt nicht in den Urlaub.“

In Falkensee hat sich auch eine Gruppe namens „Parents 4 Future“ gegründet. Sie schrieb einen offenen Brief an die Schulen der Gartenstadt – mit der Bitte, den Klima­streik am 20. September als Sonderprojekttag oder mit einem Unterrichtsgang zu unterstützen.

Anscheinend mit wenig Erfolg. Mitgründer Torsten Kühnemund: „Wir sind erst ein halbes Dutzend in der Elterngruppe – aber wir wollen noch wachsen und in Falkensee zu einer Stimme werden. Wir bieten den Kindern und Jugendlichen unsere aktive Hilfe an. So organisieren wir z.B. Werbematerial oder transportieren sperrige Dinge im Hänger zum Einsatzort.“

300 Menschen auf der Straße – das war schon ein beeindruckender Anblick. Angesichts eines globalen Klimastreiks, an dem demonstrativ Homepages heruntergefahren und Firmen komplett die Arbeit verweigern sollten, war der Aufmarsch in Falkensee aber noch zu artig. Es waren auch deutlich weniger bemalte Schilder zu sehen als bei den vorangegangenen und von den Schülern geführten Fridays for Future Demos am gleichen Ort. Immerhin ein paar Sprüche wie „All I want for chrismas is Kohleausstieg“ oder „Unser kleiner Bruder kennt keinen Schnee“ waren zu lesen.

Allein das Reizthema Klimaschutz im Verbund mit einigen Fotos der Demo ließen die lokalen Facebook-Gruppen einmal mehr eskalieren. Den Klimaschützern steht anscheinend ein großer Block Bürger entgegen, die der Meinung sind, dass es keine Klimaerwärmung geben kann, wenn es zwischendurch immer wieder kalte Tage gibt oder es doch einmal zu einer kleinen Regenhusche kommt. Facebook-Kommentare wie „Wenns nicht russt, hats keine Leistung“ sollen sticheln und provozieren.

Das ist auch das große Problem der Klimadiskussion: Längst wurde sie von der Politik vereinnahmt, sodass die Gesinnung inzwischen wichtiger erscheint als die wissenschaftlichen Fakten. Beim Kampf Links gegen Rechts finden die aktuellen Studien und Warnungen der parteilosen Wissenschaftler kein Gehör mehr. (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 163 (10/2019).

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Die lange Nacht der Volkshochschulen – auch in Falkensee!

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Vor einhundert Jahren – mitten in der Weimarer Republik – wurden in Deutschland die Volkshochschulen gegründet. Die Idee dahinter: Menschen, die eigentlich das Schulsystem bereits hinter sich gelassen haben, noch etwas Extrabildung mit auf den Weg zu geben. Passend zum Gründungsjubiläum wurde im ganzen Land am 20. September die „Lange Nacht der Volkshochschule“ ausgerufen. 

Gut die Hälfte aller Volkshochschulen schlossen sich der Idee an, in den Abendstunden ihre Türen zu öffnen, um zu einem ebenso bunten wie auch kostenlosen Programm zu laden. Auch die VHS Havelland mit ihren beiden Standorten in Falkensee und Rathenow beteiligte sich. Leiter Dr. Frank Dittmer: „Es ist die größte Publikumsaktion in der hundertjährigen Geschichte der Volkshochschulen.“

Der erste im Jahr 1919 von der Volkshochschule Havelland abgehaltene Kurs nannte sich „Bausteine des Weltalls“. Passend dazu läutete Dozent Dr. Peter Fleischer die „Lange Nacht der Volkshochschule“ in Falkensee gegen 18 Uhr im Computerraum ein. Hier konnten die Besucher Filme aus dem Weltall bestaunen und Webseiten für Sternenfreunde aufrufen.

Die Experten der Bruno-Bürgel-Sternwarte aus dem nahen Spandau waren extra mit einem 200 Kilo Teleskop angereist, um den Besuchern auf der Dachterrasse der Volkshochschule die Wunder des Kosmos in vielfacher Vergrößerung zu zeigen. Leider zeigte sich der Himmel bedeckt. Und so blieb das Teleskop, wo es war, und musste nicht Kilo für Kilo die Etagen der VHS hinaufgewuchtet werden: Der Programmpunkt fiel leider aus.

Das war zwar für viele betrüblich. Die Besucher konnten aber immerhin die Finissage der Ausstellung „Frauenalltag – Frauenarbeit – Frauenrechte“ besuchen und mit der Zeitzeugin Heidi Zeigler ins Gespräch zu kommen, die darin u.a. porträtiert wird. Außerdem stellte sich Evelyn Berger vom DGB Brandenburg dem Dialog zum Thema „Frauenrechte“.

Ein weiterer Programmpunkt: Zwei Tanzpaare luden die Gäste der „Langen Nacht“ dazu ein, gemeinsam über das Parkett zu schweben und neue Tanzschritte kennenzulernen. Ganz egal, ob Tango Argentino, Walzer, Quickstep oder Disco Fox: Für jede sperrige Hüfte war das passende Kontrastprogramm mit an Bord.

Als heimlicher Star des Abends zeigten sich die Vorträge im großen Saal. Pfarrer Dr. Bernhard Schmidt zog im ersten 45-Minuten-Diskurs den Bogen von der Religion zur Musik.

Es schloss sich der Falkenseer Dezernent Dr. Harald Sempf an, der als aktiver Reservist in Marine-Uniform aus seiner lange zurückliegenden Zeit in der Volksmarine der DDR berichtete: „In der DDR war man ja eingesperrt. Ich wollte mehr sehen als nur Rumänien und Bulgarien und bin zur Marine gegangen, um mehr von der Welt kennenzulernen. Mit meinen 1,77 Metern war ich zum Glück auch nicht zu groß, sonst stößt man auf den niedrigen Schiffen ja ständig irgendwo an. Auch wenn damals der Sprit teuer war, so gab es doch viele Ausflüge über die Ostsee. Was ich bei meinem Plänen damals allerdings nicht bedacht habe – ich wurde auf hoher See furchtbar seekrank.“

Dr. Sempf spickte seine Erzählung mit vielen amüsanten Anekdoten („Ich habe mich auch als Koch an Bord betätigt und eins kann ich sagen: Pommes frites mache ich auf hoher See nie wieder.“), sparte aber auch die bedrohlichen Dinge nicht aus: „Wir hatten genau eine Rakete an Bord. Die setzten wir einmal einem bundesdeutschen Schiff vor den Bug, als es sich während eines Manövers näherte.“ Diese militärische Aktion sorgte für Spannungen zwischen den Ländern – und schlug sich sogar in den Medien wieder.

Dr. Sempf erzählte auch, dass auf den Kriegsschiffen der DDR alles in Russisch beschriftet war, was nicht jeder Matrose verstand. Und dass er in den Häfen mit der „gelebten ostdeutschen Tauschwirtschaft“ betraut war, um an neue Glühbirnen oder Sicherungen für das Schiff zu gelangen.

Nach Dr. Sempf war Carsten Scheibe an der Reihe. Der Biologe berichtete von Insekten, Spinnen, Amphibien und Reptilien, die er im eigenen Garten gefunden und fotografiert hatte. Zu jedem Tierchen gab es einen interessanten Fakt. So schwitzen Marienkäfer bei Bedrohung giftige gelbe Körperflüssigkeit aus ihren Kniekehlen aus, die bitter schmeckt – als Abschreckung für Freßfeinde. Warzenbeißer-Heuschrecken wurden früher wirklich verwendet, um Warzen loszuwerden. Die Heuschrecken bissen die Hautzipfel ab und verödeten die Wunde mit hochgewürgtem Magensaft. Und: Weibliche Feuerwanzen sterben eher als die Männchen – und zwar aufgrund sexueller Erschöpfung, weil sie das gesamte Leben mit der Fortpflanzung beschäftigt sind.

Marlies Schnaibel, Redakteurin der MAZ, schloss sich an – mit einem Vortrag über „Königin Luise – das Covergirl der Preußen“. Seit ihrer Schulzeit beschäftigt sich die Journalisten mit der 1776 geborenen Frau aus Hannover, die später die Gemahlin von König Friedrich Wilhelms III. von Preußen wurde: „Königin Luise war eine von elf Königinnen, die wir bei uns hatten – und sicherlich die bekannteste. Sie ist jung gestorben, da ist recht schnell ein Mythos entstanden – wie bei Lady Di. Hinzu kommt, dass niemand so wirklich weiß, wie Königin Luise ausgesehen hat. Zu Lebzeiten sind 38 Abbildungen entstanden. Und auf jeder sieht die junge Frau anders aus. Ich denke, die Totenmaske wird ihr am ähnlichsten sein. Luise stammt aus dem Haus Mecklenburg-Strelitz. In der Region bin ich selbst auch aufgewachsen, daher kommt mein großes Interesse an der Luise.“

Auch bei Marlies Schnaibel konnte der Zuhörer wieder viele kleine, spannende Details erfahren: „Luise hat ihrem Mann nach der Hochzeit das Du angeboten, das war unüblich. Die beiden haben auch viel nur in Familie unternommen, was in Königskreisen sehr ungewöhnlich war.“
Dr. Frank Dittmer schloss den gut besuchten Abend mit seinem Vortrag „100 Jahre Bildung in 45 Minuten“ ab. Der Exkurs in die Geschichte der Volkshochschule war nicht nur historisch sehr interessant, sondern brachte auch den einen oder anderen kuriosen Fakt ans Tageslicht. So war zu DDR-Zeiten der VHS-Kurs „Discjockey-Prüfung“ sehr begehrt, weil ohne den erworbenen Schein niemand Musik in den Kneipen und Ballsälen machen durfte. Und noch heute gilt: Nur 22 Prozent der Teilnehmer der VHS-Kurs sind Männer. Hier dominieren also die wissensdurstigen Frauen.

War der Veranstalter am Ende zufrieden mit seiner „Langen Nacht“? Dr. Frank Dittmer: „Ja, sehr. In Brandenburg haben sich 16 von 20 Volkshochschulen an der langen Nacht beteiligt, das ist doch toll. In Falkensee konnten die Besucher selbst um Mitternacht noch nicht genug bekommen. Bei den Vorträgen traten Fachleute auf, die aus reiner Begeisterung und mit leuchtenden Augen von ihren Steckenpferden berichtet haben. Das kam bei den Zuhörern sehr gut an. Ob die Lange Nacht aber in die Wiederholung geht, das kann ich jetzt noch gar nicht sagen.“ (Text: CS / Fotos: CS, Kristina Scheibe, Kyle Kaaz)

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 163 (10/2019).

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Bunter Himmel: 2. Brandenburger Feuerwerker-Meisterschaft in Paaren!

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Überall auf dem Gelände vom Erlebnispark Paaren gingen am 21. September auf ein geheimes Kommando hin sämtliche Lichter aus – und über eintausend Besucher blickten gespannt in den dunklen Himmel. Nach einem gesprochenen Countdown setzte die Musik ein. Und zu „Also sprach Zarathustra“ sausten die ersten glimmenden Raketen in die Luft, um mit lautem Knall leuchtende Blumen aus Feuer an den Himmel zu malen.

Das bedeutet: Auch in diesem Jahr fand im Erlebnispark Paaren wieder die Brandenburger Feuerwerk-Meisterschaft statt. Nach dem erfolgreichen Start in 2018 gingen auch in diesem Jahr wieder drei Feuerwerk-Teams an den Start, um für den Applaus der Zuschauer ein imposantes Feuerwerk zu zünden.

Ute Lagodka vom Erlebnispark Paaren: „In diesem Jahr hatten wir deutlich mehr Besucher als im letzten Jahr, es werden über 1.200 gewesen sein. Das Motto der zweiten Meisterschaft lautete dieses Mal ‚Klassik meets Rock‘. Wir haben den drei Teams zur Motivation ein Budget für das Feuerwerk zur Verfügung gestellt.“

Dieses Budget müssen die Feuerwerker aber noch einmal aus eigenen Mitteln aufgestockt haben. Torsten Fehr von SkyWiard Feuerwerke sprach auf der Bühne von einem hohen vierstelligen Eurobetrag, der investiert wurde – und die Kollegen nickten dazu. Sebastian Mikliss von Pyromagie Feuerwerke aus Brandenburg: „Für uns ist die Teilnahme an so einer Meisterschaft natürlich immer auch eine Referenz. Da wir auch fast ortsansässig sind, möchten wir natürlich umso mehr zeigen, was wir können.“

Während auf der großen Wiese die Menschen an den zahlreich aufgestellten Biertischen saßen und von der Bühne aus von den Musikern „Wilk and Friends“, „Zeitrhythmus“, und dem „Duo Atemlos“ bespaßt wurden, durften wir von der Zeitung einmal hinter die Absperrung laufen und die Aufbauten für das Feuerwerk bestaunen.

Sebastian Mikliss: „Hier kommt eine Menge Material zusammen. Wir haben mehrere hundert Kilo nach Paaren geschafft. Um acht Uhr in der Früh haben wir uns schon vor Ort getroffen, um gleich nach dem Briefing mit dem Aufbau zu beginnen. Mein Team besteht aus acht Leuten. Die haben alles aufgebaut. Jedes Team hatte seinen eigenen Bereich, der dreigeteilt wird: In der Front werden meist die Bengalischen Lichter platziert. In der Mitte stehen die Batterien. Hinten im ‚Back‘ werden dann die Kugelbomben aufgebaut – weit weg von den Menschen. Wir hatten 75-Millimeter-Bomben dabei, das war das Maximale, was vor Ort erlaubt war. Unsere Front aus Feuerwerk war 63 Meter breit. Und was viele Zuschauer gar nicht ahnen. Unser Feuerwerk wird nicht über Zündschnüre oder Kabel gezündet, sondern ganz modern über Funk.“

Natürlich gibt es Konkurrenz zwischen den Feuerwerkern. Aber es geht sehr kollegial zu. Torsten Fehr: „Man hilft sich auch schon einmal untereinander, wenn es ein Problem gibt. Ansonsten ist man aber ganz fokussiert auf seine eigene Arbeit und schaut wenig nach rechts oder links“.

Angesprochen auf den Klimastreik und auf ein mögliches Verbot von Feuerwerken antwortete Sebastian Mikliss: „Na klar, der Umweltschutz und andere Faktoren machen uns unsere Arbeit manchmal schon sehr schwer. Aber ich muss hier auch deutlich sagen: Was wir tun, das ist ein eigener Beruf. Man kann uns doch kein Berufsverbot auferlegen. Da sollte man gerecht sein und uns auch leben lassen.“

Die über tausend Besucher auf dem Gelände machten sich jedenfalls keinen Kopf und freuten sich auf ein buntes Feuerwerk. Kurz vorher gab Ricardo Borau von den Himmels-Dekorierern Pyrotechnik aus Berlin zu: „Wir haben schon einige Feuerwerke gezündet. Aber so eine Meisterschaft, das ist doch etwas ganz Besonderes. Wir sind schon etwas aufgeregt.“

Das erste Feuerwerk startete um 20:30 Uhr. Team SkyWizard ließ es als Titelverteidiger ordentlich krachen. Das Feuerwerk überzeugte mit einer guten Musikauswahl und einem perfekt inszenierten Teppich aus bunten Lichteffekten am Himmel. Das ganze Feuerwerk war in drei Teile gegliedert: Immer, wenn man glaubte, es sei vorbei, zündete nach einer kurzen Atempause die nächste Stufe.

Zwischen den Feuerwerken lag stets eine halbe Stunde Pause. Was gut war: In dieser Zeit konnten sich die Besucher noch einmal Nachschub an den zahllosen Ständen besorgen – und sich mit gebrannten Mandeln, Crêpes, Langos, Softeis, Currywurst und Knoblauchbaguettes eindecken. Wichtiger war aber, dass bei einer fast windstillen Nacht genau diese Zeit dringend nötig war, damit der dichte Qualm abziehen konnte, der die zwangsläufige Folge eines jeden Feurwerks war.

Team Himmels-Dekorierer ließ es passend zu den Klängen von „I’d do anything for love“ und „Thriller“ am Himmel krachen – und schickte auch noch die 5. Symphonie von Beethoven in der Rock-Version hinterher. Das Feuerwerk imponierte, konnte aber in seiner Komplexität und Synchronität zur Musik nicht mit dem Titelverteidiger mithalten.

Als Team 3 gingen dann die Pyromagie Feuerwerke an den Start – mit „Smoke on the Water“ und „Smooth Criminal“, letzteres gefidelt von David Gerrett. Die Brandenburger fuhren alles auf, was ging – und überraschten die Zuschauer mit nie gesehenen Eindrücken. Die Raketen fächerten im Takt zur Musik, nie gesehene Farben explodierten am Himmel und streckenweise gab es keinen Zentimeter am Firmament, der nicht gerade in eine Explosion involviert war. Das sehr ambitionierte und sehr kreativ ausgetüftelte Feuerwerk endete mit einem immens starken Knall, der die Zuschauer fast von ihren Sitzen fegte.

Im Kampf um den Pokal 2019 wurden anschließend die Zuschauer um ihren Applaus gebeten. Der wurde mit einem geeichten Gerät gemessen. Ein Stechen war dieses Mal nicht nötig: Team 3 holte sich mit 108 Dezibel deutlich die beste Wertung. Es folgte dichtauf der Titelverteidiger mit Team 1 und dann das Team 2 auf Platz 3. Die erstmals eingesetzte Jury, die aus Vertretern der drei Lokalzeitungen Märkische Allgemeine, BRAWO und FALKENSEE.aktuell bestand, kamen zur gleichen Wertung. So durfte Sebastian Mikliss den Pokal für sein Team entgegennehmen.

Ute Lagodka: „Das war wieder ein toller Abend. Auch im nächsten Jahr wird es die Brandenburger Feuerwerker-Meisterschaft wieder geben, einen Termin gibt es schon.“ (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 163 (10/2019).

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Bei NORMA in Falkensee: Der Mega-Bäcker ist da!

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Lange stand er leer, der kleine Bäckerladen, der zum NORMA in der Seegefelder Straße mit dazugehört. Seitdem die Beelitzer Bäckerei Exner den Standort aufgegeben hat, tingeln die Nachbarn aus dem Kiez die Straße ein wenig weiter herunter, um im nahen Berlin bei der Steinecke Bäckerei die morgendlichen Brötchen zu kaufen. (ANZEIGE)

Doch nun kommt wieder Bewegung in das lokale Brot & Brötchen-Geschäft. Hasan, der bereits hinter dem NORMA das seit 2008 gut laufende MEGA Bistro mit Döner-Verkauf und anderen Imbiss-Artikeln betreibt, übernimmt den alten Bäcker. Am 23. September wurde Eröffnung gefeiert. Ab sofort ist vor Ort die neu gegründete MEGA Bäckerei zu finden. Geöffnet hat sie jeden Tag von 6 bis 19 Uhr, nur am Sonntag schließen die Türen bereits ab 12 Uhr.

Hasan: „Wir beziehen täglich frische Ware und bieten nicht nur deutsche, sondern auch türkische Teigwaren an. Neben den klassischen deutschen Knusper- und Körnerbrötchen bekommt man bei uns also auch ein türkisches Pide-Brot. Das essen die Leute immer sehr gern zum Grillen. Hinzu kommen Süßwaren wie Streuselschnecken, Muffins und türkisches Gebäck. Für alle Pendler, die morgens zur Arbeit nach Berlin fahren, haben wir belegte Brötchen mit im Angebot. Für das Wochenende können die Kunden ihre Frühstücksbrötchen bei uns vorbestellen.“

Ein neues Angebot vor Ort – Eis. Das stammt von der Berliner Manufaktur Fedora. Neun Sorten stehen in der Truhe bereit und können verköstigt werden. Der Eisverkauf macht Sinn: In der ganzen Nachbarschaft gibt es kein Eis-Angebot. Im kommenden Sommer sollen Tische und Stühle vor die Tür gestellt werden, sodass die Besucher ihr Eis gleich an Ort und Stelle verspeisen können.

Hasan: „Im MEGA Bistro haben wir immer wieder von unseren Kunden gehört, dass sie den Bäcker gleich um die Ecke sehr vermissen. Als uns NORMA das Angebot gemacht hat, den Laden zu übernehmen, haben wir also nicht lange überlegt. Im Oktober erhält übrigens jeder Kunde einen Kaffee, einen Tee oder eine Kugel Eis geschenkt. So möchten wir unsere Kunden besser kennenlernen.“ (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 163 (10/2019).

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Gedenkstunde in Falkensee: Norwegische Schüler zu Besuch im Geschichtspark!

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Der Geschichtspark Falkensee erinnert an eine wahrlich dunkle Zeit: Im Zweiten Weltkrieg war hier das KZ-Außenlager Sachsenhausen zu finden. Von 1943 bis 45 wurden vor Ort in mehreren Baracken viele hundert Zwangsarbeiter aus anderen Nationen interniert. Man hat sie u.a. dazu verpflichtet, in der lokalen Rüstungsindustrie zu schindern.

Regelmäßig finden Gedenkstunden im Park statt. So besucht so gut wie in jedem Jahr die „Amicale de Sachsenhausen“ aus Frankreich den Geschichtspark. Der Freundeskreis besteht aus den Hinterbliebenen der über 600 französischen Zwangsarbeiter aus dem Lager.

Sehr engagiert war auch der Norweger Sigurd Syversen, der viele Jahre lang gegen das Vergessen angekämpft hat. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass eine Schulpartnerschaft zwischen der Falkenseer Kant-Gesamtschule und der Stasjons Fjellet Skole in Oslo entstanden ist. Im Jahr 2014 hat Syversen dafür als Sonderpreis der Jury den „Bürgerpreis der Stadt Falkensee“ erhalten. Inzwischen ist der 1921 geborene Norweger verstorben. Ihm zu Ehren führt nun der Sigurd-Syversen-Weg direkt an der Falkenseer Gedenkstätte vorbei.

Auch ohne Sigurd Syversen wird die deutsch-norwegische Schulkooperation fortgeführt. In diesem Jahr besuchten am 25. September etwa 120 norwegische Schüler die Gedenkstätte. Sie stammten aus den 9. und 10. Klassen. Aus der Kant-Schule waren knapp 50 Schüler aus der 7. Klassenstufe und aus dem Abibereich mit vor Ort. Sie führten die Norweger nach der Gedenkveranstaltung noch über das Gelände. Anne Wittchow unterrichtet an der Kant-Gesamtschule Englisch und Geschichte. Sie sagte: „Im letzten Jahr waren wir nicht vor Ort, ansonsten sind wir eigentlich in jedem Jahr da. Die Schüler, die heute mit dabei sind, haben sich in der Schule intensiv vorbereitet. Sie müssen ja auch etwas erzählen können, wenn sie den norwegischen Schülern das ehemalige Lager zeigen.“

Die Versammlung wurde vom Chor der nahegelegenen Geschwister-Scholl-Grundschule musikalisch begleitet. Rektorin Kristina Scheibe: „Diese Veranstaltung zu begleiten ist uns schon aufgrund unseres Schulnamens ein Anliegen. Sophie Scholl hat sich 1942 vor die Gefängnismauern gestellt und für ihren dort wegen Hitler-kritischer Äußerungen inhaftierten Vater das Lied ‚Die Gedanken sind frei‘ auf der Blöckflöte vorgespielt. Ganz in dieser Erinnerung singt auch unser Kinderchor das Lied – und wird dabei auf der Blockflöte begleitet. Die Kinder haben sogar extra die Gebärdensprache zum Lied gelernt.“

Die Schüler aus Norwegen, die sich aus Kindern vieler Nationen zusammensetzen, trugen mit Gänsehauteffekt diesen Satz in ihren jeweiligen Muttersprachen vor: „Wer die Geschichte vergisst, ist dazu verdammt, sie immer wieder zu wiederholen.“

Thomas Zylla, stellvertretender Bürgermeister von Falkensee: „Die Stadt hat sich verpflichtet, diesen Platz des Denkmals am Leben zu erhalten. Sie wird das Gelände weiter pflegen, ein Wegeleitsystem installieren und die einzige noch existierende Baracke so restaurieren, dass sie im Bestand erhalten bleibt.“ (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 164 (11/2019).

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Richtfest des Gesundheits- und Verwaltungszentrums Nauen (GVN)

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Planmäßig konnte am 25.9.2019 das Richtfest für diesen weiteren Neubau der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe gefeiert werden. Dem Anlass entsprechend beschränkte sich die Gästeschar auf die Baubeteiligten, die künftigen Mieter, Vertreter des Landkreises und der Unternehmensgruppe. Bauherrin ist Gesundheitsservicegesellschaft Havelland mbH (GSG), Tochtergesellschaft der Havelland Kliniken.

Ihr Aufgabengebiet sind die nicht-medizinischen Dienstleistungen, zu denen auch der Bereich Bauprojektmanagement gehört. Genutzt werden wird der Neubau als Ärztehaus und Verwaltungsstandort der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe. Dem Seniorenpflegezentrum Nauen vorgelagert, wird die neue Adresse Ketziner Str. 13A sein.

Bauverlauf/-geschichte

Bevor die eigentlichen Bauarbeiten beginnen konnten, wurde im Dezember 2018 eine Phase der Bodenerkundung und des Bodenaustauschs vorgeschaltet: Der bisherige Boden musste bis in eine Tiefe von 1,70 m unter der Grasnarbe abgetragen werden, da er nicht ausreichend tragfähig war; vorgefunden wurde die für Nauen typische Mischung aus Ton- und Mergelschichten, teilweise wasserführend. Ersetzt wurde er durch Kiesschichten, die lagenweise eingerüttelt und damit verdichtet wurden, bis sie fest genug waren, um den Neubau tragen zu können. Das Gesundheits- und Verwaltungszentrum Nauen ist als dreigeschossiger Stahlskelettbau konzipiert, weist eine Bruttogeschossfläche (BGF) von 1882,41 m² auf, besitzt eine durchgehende Bodenplatte und ist nicht unterkellert.

Etappen der Bauarbeiten seit Mai 2019
• Arbeiten an den Fundamenten und den Grundleitungen
• Gießen der Bodenplatte
• Erstellung des massiven Treppenhauses einschl. Treppenläufe und Aufzugsschacht aus Beton hergestellt aus vorfabrizierten Wandelementen und späterem Verguss
• Herstellen des tragenden Stahlskeletts und Einbau der Spannbeton-Deckenelemente
• Einbau einer Dachdecke aus Trapezblechen mit Abdichtung
• Montage von glasfaserverstärkten, zementgebundenen Bauplatten als Untergrund für die Fassadengestaltung

Baukosten:
Die Auftragssumme für die Fa. GERLACH als Generalübernehmer beträgt ca. 4,22 Mio EUR, hinzukommen noch rund 230.000,- EUR für die Außenanlagen. Die Gesamtinvestition beträgt einschl. Grunderwerb und aller Nebenkosten rund 5,2 Mio. EUR.

Künftige Mieter
Ab März 2020 werden hier – nach nur 10 Monaten Bauzeit – folgende Einrichtungen arbeiten:

Im 1. OG werden die ambulanten Arztpraxen des MDZ Nauen (Tochtergesellschaft) beheimatet sein, die derzeit noch im Souterrain auf der gegenüberliegenden Straßenseite ihre Räume haben (Dermatologie, Allgemeinmedizin und Chirurgie mit Schwerpunkt Proktologie). Im Neubau werden sie künftig auch über zwei moderne Eingriffsräume verfügen.
Im Erdgeschoss werden künftig die Büros des gleichfalls zum MDZ gehörenden ambulanten Pflegedienstes „Helfende Hände“ sein, die sich derzeit im Nachbargebäude befinden.
Weiterer Mieter in Erdgeschoss wird eine Röntgenpraxis, betrieben von der Fa. Ihre Radiologen.de, die bereits mit den Havelland Kliniken kooperiert und eine weitere Facharztpraxis, deren Fachrichtung und Betreiber derzeit noch nicht feststehen, tätig sein. Komplettiert wird diese Ebene durch die Apotheke in der Ketziner Straße, die im Neubau ihre Fläche vergrößern kann.
Das 2. OG wird für administrative Bereiche genutzt: Hier werden das Personalmanagement des Konzerns und die Verwaltung der Tochtergesellschaft MDZ einziehen.

Die Grundstücksflächen der Havelland Kliniken Unternehmensgruppe gegenüber der Klinik Nauen füllen sich damit sukzessive: Noch im November dieses Jahres wird die hinter dem Seniorenpflegezentrum Nauen angesiedelte konzerneigene Pflegefachschule den Betrieb aufnehmen. (Text/Foto: Havelland Kliniken GmbH)

Dies ist eine Pressemitteilung, die der Redaktion zugeschickt wurde, und die wir zur Information der Bürger in der Region Havelland unredigiert übernehmen.

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Brieselang: Manuela Wolke neue Vorsitzende des Seniorenbeirats

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Ämter vergeben: Manuela Wolke ist neue Vorsitzende des Seniorenbeirats der Gemeinde Brieselang (SBB). Sie wurde am Montag während der konstituierenden Sitzung mit breiter Mehrheit gewählt. Wolke folgt auf Anneliese Eis, die nach der Seniorenbeiratswahl am 1. September nicht mehr dem Gremium angehört, gleichwohl aber als Gast an den kommenden Sitzungen teilnehmen möchte. Für ihre langjährige Arbeit erhielt Eis unter anderem von Bürgermeister Wilhelm Garn einen Blumenstrauß. Verabschiedet wurde auch Gabriele Wegener.

Der Seniorenbeirat hat sich also konstituiert. Neben Wolke wird fortan Dirk Lüdecke, wie zuletzt auch, das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bekleiden. Kerstin Hoppe wurde als neues Mitglied einstimmig zur neuen Kassiererin gewählt. Dem Gremium gehören weiterhin Ingrid Ettelt-Gelke, sie bleibt Schriftführerin, und Manfred Förster an. Daneben wollen sich natürlich weitere Senioren auch ohne Mandat für die Belange der älteren Generation engagieren. Die Tagungen des Seniorenbeirats finden künftig übrigens immer jeden zweiten Mittwoch eines Monats um 14 Uhr im Sitzungssaal des Bürgerhauses statt.

Die neue Vorsitzende Manuela Wolke, die auch Mitglied des Kreisseniorenbeirates ist, will künftig gemeinsam mit ihren Mitstreiterinnen und Mitstreitern neue Akzente und Schwerpunkte setzen. „Kontinuität und Veränderung“, lautet ihr Credo, wie sie betonte. Thematische Veranstaltungen stehen genauso im Fokus wie eine offensivere Öffentlichkeitsarbeit. Und: „Wir wollen auch die Seniorinnen und Senioren in den Ortsteilen Bredow und Zeestow stärker mit einbeziehen. Auch die Zusammenarbeit mit Vereinen, Kirchen und Organisationen wollen wir intensivieren. Wichtig ist es, Ziele zu haben, die umsetzbar sind. All das, was erfolgreich gewesen ist, wollen wir auch fortsetzen“, so Wolke weiter. Sie will den Ideengebungsprozess weiter anschieben.

Vorstellbar sei auch, einen Stammtisch für Seniorinnen und Senioren zu etablieren. Dabei können verschiedene Themen erörtert werden. Der Draht zur Volkssolidarität soll zudem intensiviert werden. Und: Auch in der Gemeindevertretung will sich der Seniorenbeirat mehr Gehör verschaffen. Weiterhin soll die Geschäftsordnung des Gremiums überabreitet werden. In der Folge sollen auch die internen Strukturen klarer definiert werden. Ansonsten wurde während der konstituierenden Sitzung auch der Terminplan bis zum Jahresende hin erörtert. (Foto/Text: Gemeinde Brieselang)

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Natura 2000: FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“ rückt stärker in den Fokus

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Schützenswerte Tierarten, seltene Pflanzen: Im Auftrag der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg hat das Planungsbüro „YGGDRASIL Diemer“ den aktuellen Stand der Managementplanung für das FFH-Gebiet „Brieselang und Bredower Forst“ am Dienstagnachmittag im Sitzungssaal des Bürgerhauses den zahlreich anwesenden Experten vorgestellt.

Mit Wilhelm Garn, Bürgermeister der Gemeinde Brieselang, und Thomas Zylla, Beigeordneter und Baudezernent der Stadt Falkensee, waren auch Vertreter der betroffenen Kommunen mit Diskussionsfreude vor Ort.

Die heimischen Wälder und Wiesen haben jede Menge zu bieten, soviel ist klar. Die besonderen Gebiete der Flora und Fauna sind nun nicht nur kartiert, sondern auch kategorisiert und klassifiziert worden. Bereits vor zwei Jahren wurde mit der Erfassung der Daten mit unter anderem mit Blick auf die Vegetation begonnen. Überprüft wurden zahlreiche Lebensraumtypen und gesetzlich geschützte Biotope. Wälder und Forsten spielen in der Gemeinde als Lebensraumklasse die erste Geige. „Das Brieselanger Gebiet wird eindeutig vom Wald dominiert“, sagte Planerin Susanne Diemer. An der Spitze stehen die Eichenwälder in diesem Zusammenhang.

Die Lebensraumtypen lassen sich darüber hinaus weiter besonders klassifizieren. Pfeifengraswiese in der Umgebung des Nymphensees oder sogenannte magere Flachland-Mähwiesen konnten ebenfalls identifiziert werden. Das Arteninventar wurde im Detail analysiert, so dass der Artenreichtum auch von weiteren seltenen Pflanzen festgestellt werden konnte. Die Sumpf-Engelwurz etwa konnte an der Wiese am Nymphensee und an der Wiese „Kleine faule Lake“ nachgewiesen werden. Die Pflanze wächst zumeist dort, wo nasse Bodenbedingungen vorherrschen. Zudem sind auch das vorblattlose Leinblatt, der Lungenenzian, die Wiesen-Schwertlilie oder beispielsweise der Teufelsabiss hierzulande bedeutsam.

Weiterhin sind in den neu kartierten und damit abgegrenzten Habitaten, vielerorts sind weiter Potenziale vorhanden, auch seltene Tierarten entdeckt worden, darunter der Kammmolch, die bei Bauprojekten immer wieder entdeckte und bekannte Zauneidechse, die bauchige Windelschnecke sowie Fledermausarten. Das Insektenreich wartet zahlreichen Schmetterlingsarten auf, die ebenfalls nachgewiesen wurden. (Text/Foto: Gemeinde Brieselang)

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Ehrung bürgerschaftlichen Engagements – Falkenseer Bürgerpreis 2019 ausgelobt

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Am 29. November 2019 wird das ehrenamtliche En­gagement der Falkensee­rinnen und Falkenseer be­reits zum 12. Mal mit der Verleihung des Bürgerprei­ses der Stadt Falkensee ausgezeichnet. Geehrt werden Menschen, die sich mit herausragendem Ein­satz ehrenamtlich in Fal­kensee betätigen – ob in Sportvereinen, in Initiati­ven, bei Kulturprojekten oder in sozialen Einrichtun­gen. Alle sind herzlich ein­geladen, Nominierungsvor­schläge einzureichen. Je­der Vorschlag ist gleicher­maßen willkommen.

Eine namhafte Jury, bestehend aus der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Falkensee, Julia Concu, Pfarrerin Gisela Dittmer, dem ehemaligen Sportbeauftragten Karl Hoffmann, MAZ-Redakteurin Marlies Schnaibel, Museumsleiterin Gabriele Helbig, Kreishandwerksmeister Michael Ziesecke und Bürgermeister Heiko Müller, wählt wie in den Vorjahren die diesjäh­rigen fünf Preisträger*innen aus. Die Verleihung findet im Rathaussitzungssaal statt.

Sie kennen jemanden, von dem Sie meinen, der oder diejenige hat eine Aus­zeichnung mit dem „Bür­gerpreis 2019“ der Stadt Falkensee verdient? Sen­den Sie uns Ihre Vorschlä­ge zu. Die Jury freut sich auf viele Nominierungen. Ihr Vorschlag sollte enthal­ten, wer (bitte Namen und Adresse angeben), wen (bitte nur Einzelperson, Name und Adresse unbe­dingt angeben) und wa­rum (bitte kurz begrün­den) vorschlägt.

Vorschläge sind an die Stadt Falkensee, Büro des Bürgermeisters, Falkenha­gener Straße 43/49, 14612 Falkensee oder per E-Mail an buergermeister@falkensee.de zu richten.

Bis zum 3. Novem­ber 2019 besteht die Möglichkeit, Nominierungen für den Falkenseer Bürgerpreis 2019 einzureichen. Drei Nominierungen liegen der Stadtverwaltung bereits vor. (Text/Logo: Stadt Falkensee / Foto:CS)

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Feuerwehr mit Gesicht – Rico Lenz aus Nauen

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In diesem Sommer startete die Stadtverwaltung Nauen eine Portrait-Reihe in den Medien, um der Bevölkerung die Gesichter hinter ihrer Freiwilligen Feuerwehr zu zeigen. Heute stellt sich Rico Lenz (44) aus Nauen der Öffentlichkeit vor und gibt den Leserinnen und Lesern einen Einblick in seine Feuerwehrtätigkeit. „Eigentlich bin ich jeden Tag bei der Feuerwehr, schließlich wohne ich nur einen Steinwurf von der Feuerwehrwache der Einheit Nauen entfernt. …

… In meiner Mittagspause schaue ich oft beim Kamerad Thomas Dauter vorbei – er ist der Gerätewart dort. Ihm helfe ich, wo Bedarf besteht und erfahre die neuesten Neuigkeiten“, erzählt der Berufskraftfahrer, der auf der Strecke Nauen – Neustrelitz für die Nauener Spedition Wernicke unterwegs ist. Für seine Einsätze bei der Feuerwehr während der Arbeitszeit haben seine Chefs großes Verständnis. „Schließlich sind diese ebenfalls ehrenamtlich bei den Feuerwehren in Dallgow bzw. Klein Behnitz oft im Einsatz, die wissen daher, worum es geht und sie haben ein offenes Ohr“, sagt Lenz. „Bei dem großen Scheunenbrand in Neukammer im Juli wurde ich alarmiert und musste raus und war zwölf Stunden vor Ort. Da hatte mein Chef meine Tour in der Spedition kurzerhand übernommen – das ist nicht selbstverständlich“, sagt er anerkennend.

Seit 1991 ist Rico Lentz, der ursprünglich aus Börnicke stammt, bei der Feuerwehr. Über seinen Freund Matthias Tober aus Börnicke ist er damals zur Feuerwehr gekommen. „Ich war schon damals fasziniert von der Technik, die man bei der Feuerwehr zur Verfügung gestellt bekommt und für die man Verantwortung übernimmt. In Börnicke war es ein alter Robur LO 1800, der zu DDR-Zeit zur Standardausrüstung der Feuerwehr gehörte, das war ein 7,5-Tonnen-Leicht-Lkw – für 9 Leute, mit Pumpen und Schläuchen und einem kleinen Anhänger hintendran. Mit dem LO bin ich quasi groß geworden“, lacht er. Der sei von ihm als Stammmaschinist gehegt und gepflegt worden, insbesondere Vergaser und Zündkerzen. „Wenn die nicht richtig funktioniert hatten, lief der ganze Motor nur auf drei Zylindern – da musste man sich schon viel drum kümmern“, erinnert er sich. Sein Steckenpferd in der heutigen Zeit ist aber der Skylifter, Nauens Drehleiterwagen mit seiner 30-Meter-Leiter, der neben den Löscheinsätzen auch zum Einsatz bei Sturmschäden in Baumkronen geordert werde. Aber auch den extrem geländegängigen Unimog von Mercedes-Benz schätzt er sehr. „Im Sommer 2018 waren wir bei den tagelangen Löscheinsätzen um Treuenbrietzen dabei. Mit unserem Unimog hatte ich eine Schneise durch armdicke Bäume gefahren, so dass die löschenden Kameraden nachrücken konnten“, berichtet er.

Rico Lenz liebt die Arbeit bei der Feuerwehr. Die Gemeinschaft mit den Kameraden ebenso wie die zahlreichen Einsätze, die gerade in den heißen Sommerwochen drastisch gestiegen sind. Unter Kameradschaft versteht der Feuerwehmann aber auch, dass man sich nach besonders heiklen Einsätzen untereinander austauschen kann. „1997 gab es auf dem Gelände des Funkamtes bei Börnicke einen dramatischen Unfall, bei dem ein Heißluftballon in der Luft explodiert und abgestürzt ist. Vier Menschen sind damals ums Leben gekommen“, blickt er zurück. Eine Angehörige einer der Ballonfahrer sei damals mit ihrem Pkw dem Ballon hinterhergefahren und musste die Katastrophe mitansehen. „Der Anblick der Toten, die auf dem Feld verstreut lagen, haben mich nächtelang nicht schlafen lassen. Nach dem Einsatz haben wir Feuerwehrkameraden in einer Runde gestanden. Darüber zu reden, hat mir aber schon viel geholfen die Geschehnisse zu verarbeiten“, sagt er.

„Eine gewisse Strapazierfähigkeit sollte man als Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau schon im Gepäck haben“, empfiehlt Lenz. „Nach stundenlangem Einsatz muss man zurück an den Arbeitsplatz, oder man wird auf einer Feier zum Einsatz alarmiert – da braucht man schon einen speziellen Charakter“, beschreibt er die Situation.

Nach 28 Jahren hat Rico Lenz den Dienstgrad eines Oberlöschmeisters und ist Truppführer, Atemschutz-Geräteträger, Maschinist und Drehleitermaschinist – man lernt eben nie aus. Dass sein vierjähriger Sohn Nino in seine Fußstapfen treten wird, kann vermutet werden. „Ein Hobby von mir war früher einmal Fußball. Jetzt steht auf Platz eins Nino, auf Platz zwei die Feuerwehr“, lacht er. „Aber ich habe noch eine Art Tagebuch, in dem ich in Stichpunkten meine Einsätze bei der Feuerwehr notiere.“ Am 16. September 2019 trug Rico Lenz dort die Zahl 1316 ein. (Text/Fotos: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen)

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Karls Grusel-Oktober: Haus des Schreckens sorgt für Herzklopfen

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Schauriges Vergnügen: Mit der Eröffnung des „Element K“, einem Haus des Schreckens, startet Karls Erlebnis-Dorf in Elstal in den Grusel-Oktober 2019. Bis zum 3. November können angstfreie Besucher (ab acht Jahren) in einer alten Container-Baracke auf dem Feld die Geschichte eines atemberaubenden Kürbisausbruches hautnah erleben. Dieser hat sich zugetragen, als einst ein LKW einige Fässer von seiner Pritsche verlor und die darin enthaltene hochgiftige Flüssigkeit die Früchte des Feldes in wahre Kürbismutanten verwandelte.

Gruselige Überraschungen aus allen Himmelsrichtungen lassen bei diesem Erlebnis selbst den mutigsten Geisterjäger weich werden.

Neue Grusel-Traktorbahn und Kürbisschnitzen
Doch nicht nur alte Angsthasen kommen während Karls Grusel-Oktober auf ihre Kosten – auch die Kleinsten erschaudern mit reichlich Spaß. Zum Beispiel auf der rundum neu gestalteten Grusel-Traktorbahn, die bei einer Fahrt über holprige Wege die gruselige Invasion der Kürbisse erleben lässt. Mit ihrer gesamten Schauderkraft vertreiben die Kürbisse endlich die Erdbeeren – nicht ohne dabei allerlei Staub aufzuwirbeln, wilde Wutblitze zu senden oder im Spukhaus Geister zum Leben zu erwecken. Um ihnen Paroli zu bieten, können junge Gäste an Schminkstationen ebenfalls zu Schreckgespenstern werden. Kürbisschnitzaktionen, bei denen orangene Feldfrüchte in grimmige Gesichter verwandelt werden können, runden das Erlebnisangebot ab.

Handgemachte Geisterkost und schaurige Deko
Auch Geister haben Hunger. Karls Manufakturen haben sich auf die neue Kundschaft eingestellt und bieten mit selbstgemachtem Monster-Popcorn mit Blaubeergeschmack, Halloween-Keksen mit Kürbisgesichtern sowie grünen Monsterfladen mit Schokostückchen oder radioaktiven Erdbeer-Bonbons genügend Auswahl für furchtlose Naschkatzen. Während des Grusel-Oktobers lockt zudem Karls Kürbis-Food-Festival mit außergewöhnlichen Kürbisgerichten wie Kürbis-Gugelhupf oder knackigen Kürbis-Pommes an die Teller. Gestärkt geht es anschließend in den Bauernmarkt, wo kreative Deko-Artikel und alle notwendigen Accessoires warten, um an Halloween Nachbarn, Kinder oder Freunde zu erschrecken.

Spukspektakel mit Gänsehautgarantie
Mit Karls großen Gruselnächten im geheimnisvoll geschmückten Erlebnis-Dorf in Elstal findet der Grusel-Oktober am 19. und 26. Oktober 2019 seinen vorläufigen Höhepunkt. Besucher dürfen sich jeweils ab 17.30 Uhr (Einlass: ab 16.45 Uhr) unter anderem auf verblüffende Momente mit echten Zauberern, verhexte Theatervorführungen, Kinderschminken, Grusel-Kino und spektakuläre Licht- und Feuer-Shows freuen. Wer an dem Spukspektakel teilnehmen möchte, sollte schnell sein – es gibt nur ein begrenztes Ticketangebot. Eintrittskarten für furchtlose Gäste über 90cm Körpergröße kosten 15 Euro (Jahreskarteninhaber: 10 Euro) und sind nur online unter www.karls-shop.de erhältlich.

Übrigens: Alle Kinder, die während des Grusel-Oktobers gruselig verkleidet oder schauderhaft geschminkt zu Karls kommen, erhalten an der Information des Bauernmarktes eine kleine Überraschung.

Weitere Informationen gibt es unter www.karls.de. (Text/Fotos: Karls)

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Nauen: Grundsteinlegung für das neue Multifunktionsgebäude

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Unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit wurde am Donnerstag feierlich der Grundstein für das neue Multifunktionsgebäude für die Dr. Georg Graf von Arco Oberschule mit Grundschulteil gelegt, eine Schülergruppe sorgte für die musikalische Untermalung mit Kanon und Akkordeon. Nicht zu fest, nicht zu lose: Gemeinsam mit Staatssekretärin Ines Jesse (SPD), Schulleiter Dr. Jürgen Beyer, Schülersprecher Clemens und Ralph Bluhm (LWN), Vorsitzender der Nauener Stadtverordnetenversammlung, …

… ließ Bürgermeister Manuel Meger (LWN) eine Zeitkapsel ins Fundament des Grundsteins ein. Dinge des Alltags wie eine Tageszeitung, etwas Geld und der Bauplan wurden in der Kapsel für die Nachwelt zusammengetragen. Südlich an der Kreuztalerstraße ist die Errichtung eines Multifunktionsgebäudes mit geschwungenem Dach und Fassade vorgesehen.

„Das neue Gebäude wird nicht nur für die Schülerinnen und Schüler da sein, sondern auch für die Bevölkerung von Nauen“, erläuterte der Bürgermeister in seiner Ansprache. „Wir werden dort einen Raum mit über 300 Sitzplätzen schaffen, wo wir auch Theater- und Kinoveranstaltungen oder Kulturprogramme durchführen wollen. In diesem Raum sind neben einem großen Saal mit Bühne auch die neue Essensausgabe mit Küche und Büros untergebracht. Das Gebäude dient zukünftig als neues Entrée der Schule. Im täglichen Betrieb wird es für Besprechungen und als Mensa der Schüler und Hortkinder genutzt. Neben dem Dank an alle Akteure, die an den umfangreichen Baumaßnahmen beteiligt sind, hatte Bürgermeister eine weitere wichtige Botschaft zu verkünden. „Vor zwei Tagen ist die Baugenehmigung für den Hortneubau an der Graf Arco Schule bei uns eingetroffen“, verkündete er. Beide Baumaßnahmen seien nur mit den Fördermitteln möglich geworden, welche die Stadt von Land und Bund erhalten haben, unterstrich das Stadtoberhaupt.

Staatssekretärin Jesse sagte: „In Nauen passiert vieles, und vieles läuft richtig gut. Bund, Land und Kommunen haben in Zukunft vieles zu meistern – Demografie, Digitalisierung, Klimaschutz und natürlich die Pendlerverflechtungen.“ Der soziale Zusammenhalt müsse weiterhin gestärkt werden. „Deshalb gibt es Bund-Länder-Programme wie das Programm „Soziale Stadt“ oder „Soziale Integration im Quartier. 3,4 Millionen Euro haben Bund und Land für Nauen in die Hand genommen – von der Stadt Nauen kommen 1,8 Millionen Euro, was für eine Kommune für diese Größe richtig viel Geld darstellt“, lobte die Staatssekretärin in Richtung Bürgermeister und dessen Verwaltung, und sie sprach zugleich ein großes Lob an die Stadtverordneten aus, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit „verdammt viel Verantwortung tragen.“

Die Kosten Neubau betragen rund 3,3 Millionen Euro, die Kosten für die Außenanlagen belaufen sich auf etwa 430.000 Euro. 1,7 Millionen Euro werden in das Bestandsgebäude investiert. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich damit auf 5,4 Millionen Euro. Schulleiter Dr. Beyer sagte: „Mit dem Ergänzungsbau wird es eine kleine Entlastung für die Unterrichtsräume, aber eine große Verbesserung für die Schulspeisung geben.“ Dies sei von besonderer Bedeutung gerade für Schulen im Ganztagsbetrieb, so der Schulleiter.

Voraussichtlich im März wird das Bestandsgebäude fertiggestellt sein. Die Arbeiten am Neubau und an den Außenanlagen sollen nach jetzigem Planungsstand im Dezember 2020 abgeschlossen sein. Kurz vor Ostern dieses Jahres sind Bauleute angerückt und haben damit begonnen, die Bestandsgebäude der Schule zu sanieren. Seit 2014 laufen die Planungen und Vorbereitungen. Dabei wird der Bau brandschutztechnisch ertüchtigt, barrierefrei gemacht und mit einem Aufzug versehen. Dr. Bert Lehmann, Fachbereichsleiter Bau der Stadt Nauen, ergänzte: „Mit dem Neubau wird ein Ort der Begegnung auch für das Quartier geschaffen, ergänzend zum Nachbarschaftscafé am Stadtbad – welches ebenfalls mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert wurde.“

Übrigens: Zur Eröffnung und damit Einweihung des neuen Gebäudes wünschte sich der Bürgermeister ein großes Schachturnier mit über hundert Kindern aus verschiedenen Schulen des Havellandes. (Text/Fotos: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen)

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Kita-Spatenstich in Berge

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Im Behnitzer Weg, hinter dem Sportplatz, entsteht die neue „Kita Berge“ mit 41 Plätzen, die im Herbst 2020 fertig sein soll. Zur Freude von Nauens Bürgermeister Manuel Meger (LWN) und dem Berger Ortsvorsteher Peter Kaim (LWN) hatte Staatssekretärin Ines Jesse (SPD) einen Fördermittelbescheid des Bundes in Höhe von 327.000 Euro übergeben. Der erste Spatenstich für das Millionenobjekt ist Mittwochnachmittag im Nauener Ortsteil Berge vollzogen worden.

Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf 974.200 Euro. Zu Beginn der kleinen Feier führten Kinder aus Berge unter der Leitung von Brigitte Richert vom Förderverein „Dorfkirche Peter und Paul“ ein Programm auf.

Bürgermeister Meger sagte: „Die Gesamtkosten des Neubaus belaufen sich auf 974.200 Euro. Durch die Folgenkostenrichtlinie, die wir im letzten Jahr beschlossen haben, haben wir in diesem Jahr bereits 280.000 Euro eingenommen, die im Stadtgebiet für zusätzliche Kita-Plätze zur Verfügung stehen. Damit ist ein weiterer Baustein in diesem Jahr bereits abgedeckt. Im nächsten Jahr planen wir ebenfalls mit Folgekosteneinnahmen, mit Verträgen, die wir in diesem Jahr noch abschließen werden. Durch die Sondereinnahmen im Bereich Fördermittel und soziale Folgekosten, die jetzt greifen, können wir in Summe sagen, dass der Stadt „keine“ Kosten für die Kita entstehen. Vor zwei Jahren musste die Stadt für den Kita-Bau in Groß Behnitz einen Kredit in Höhe von rund 600.000 Euro aufnehmen, da wir uns diese Summe aus Eigenmitteln nicht leisten konnten. Durch die akquirierten Fördermittel, und können durch den eigenen Beschluss – der Folgekostenrichtlinie – zusätzliche Mittel für den Kita-Bau erzielen.

Staatssekretärin Jesse, die erst vergangene Woche zur Grundsteinlegung des Multifunktionsgebäudes der Graf Arco Schule zu Gast in Nauen war, betonte: „Wir müssen gute räumliche Bedingungen für unsere Kinder schaffen. Viele Ministerien sind dazu im Land Brandenburg unterwegs. Insgesamt 160 Millionen Euro sind in den vergangenen fünf Jahren von drei Ministerien investiert worden.“

Der erste Bauabschnitt mit den Roharbeiten soll Ende Dezember 2019 abgeschlossen sein. Dazu zählen die Erschließungsarbeiten, die Beton- und Maurerarbeiten, gefolgt von den Zimmerarbeiten (Dachstuhl) und Dachdeckungsarbeiten. „Durch die Vorarbeiten, die bisher geleistet wurden, liegen die Bauleute bereits jetzt vier Wochen vor dem Zeitplan“, unterstrich der Bürgermeister.

Der zweite Bauabschnitt mit seinen Ausbauarbeiten soll Ende Juni kommenden Jahres 2020 erreicht werden. Tischlerarbeiten wie Fenster und Türen erfolgen bis dahin ebenso wie der Innenausbau mit Trockenbau-, Elektro-, Heizung-, Sanitär-, Estrich-, Fliesen-, Maler-, Bodenbelagsarbeiten. Mitte September 2020 wird dann der dritte Bauabschnitt (Außenanlagen) fertiggestellt. Zu ihnen gehören neben den Außenanlagen die Stellplätze. Ihr folgt die Übergabe. (Text/Fotos: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen)

Zum Foto: Bürgermeistersohn Pepe, Johannes Funke, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Havelland, Ortsvorsteher Peter Kaim, Staatssekretärin Ines Jesse, Bürgermeister Manuel Meger und DLG-Chef Carsten Zieris (v. l. n. r.).

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KK-Kinder stellen Nauen-Kalender vor

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Gemeinsam mit der Klassenlehrerin Gudrun Mandt präsentierten die Kinder der Klasse 4b der Käthe-Kollwitz-Grundschule ihren neuen Wandkalender über Nauen der Öffentlichkeit. Die Besonderheit am A4-Kalender ist, dass er mit seinen 24 Motiven sowohl für das Jahr 2020 als auch für das Jahr 2021 gültig ist. Den Betrachter erwartet eine hübsche Zusammenstellung mit den schönsten Motiven aus der Funkstadt.

Angefangen bei der benachbarten St. Jacobi Kirche, der Peter & Paul Kirche zu Nauen, dem Schloss Ribbeck oder dem Funkamt – der Kalender ist in jedem Fall ein echter Hingucker.

Bürgermeister Manuel Meger (LWN) und Andreas Zahn von der Schulverwaltung waren die Ersten, die das kreative Werk der Kinder bestaunen konnten. „Es ist schön zu sehen, wie sehr sich die Kinder mit ihrer Heimatstadt befasst haben und wie sehr sie sich mit der Stadt identifizieren und sie dabei auch präsentieren können“, lobt der Bürgermeister und die Klassenlehrerin ergänzt: „Die Kinder mögen die Stadt und ihre Ortsteile. Wir haben uns immer tiefer in die Thematik eingegraben. Zunächst entstanden die Postkarten über Nauen, dann der Birnenkalender, mit dem die Kinder jüngst am Kreativwettbewerb des Landkreises teilgenommen hatten. Bei allen Projekten stand immer das Thema Nauen im Mittelpunkt, und während dieser Arbeiten haben die Kinder festgestellt, dass es in Nauen ganz viele schöne Ecken gibt.“

Marco Strahlendorf, der sich auch um die Produktion und Verkauf dieses Kalenders kümmert, sagt: „Die Kinder sprudeln vor Kreativität und sind dabei frei in Stil und Gestaltung. Bereits bei den Birnenbildern, die übrigens von einer Stadtverordneten-Jury ausgezeichnet wurden, fand ich, dass die Bilder zu schade sind, um sie in der Schublade verschwinden zu lassen. So entstand damals zunächst die Idee, die Bilder als Postkarten und später als Tischkalender weiterleben zu lassen“, erzählt Strahlendorf, der übrigens die Internetseite historisches-nauen.de betreut.

Der Gewinn dieser Wandkalender-Aktion kommt dem Förderverein der Käthe-Kollwitz-Schule Nauen zu Gute. Der Preis pro Kalender beträgt 9 Euro, 200 Exemplare wurden bereits gedruckt. Er ist ab sofort im Zeitungskiosk Schröder in der Gartenstraße 32 erhältlich. Weitere Verkaufsstellen sind in Planung. Für Klassensprecher Maxim steht indes fest, dass der Kalender daheim aufgehängt wird. „Vielleicht verschenke ich ja auch einen Kalender zu Weihnachten“, überlegt er. (Text/Foto: Norbert Faltin/Stadtverwaltung Nauen)

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Karls Kürbis Festival – bis zum 3. November!

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Karls lässt sich immer wieder etwas Besonderes einfallen, um die zahlreichen Besucher im Elstaler Erlebnis-Dorf zu unterhalten und natürlich auch zu beköstigen. Zurzeit lädt das Unternehmen, das aus dem Erlebnis-Dorf zunehmend einen modernen Freizeitpark macht, zu einem Kürbis Festival ein. Das Festival begann am 7. September und geht parallel zur Kürbis-Saison noch bis zum 3. November. Im Rahmen dieses Kürbis Festivals haben die Köche und Gastronomen aus dem Karls-Team acht spezielle Kürbis-Leckereien auf den Teller gebracht, … (ANZEIGE)

… die sich nun in den Erlebnis-Gastronomien vor Ort bestellen und verputzen lassen. Wer eh der Meinung ist, dass Kürbis viel zu selten auf dem deutschen Speiseplan steht und die wuchtige Frucht deutlich häufiger Bestandteil lokaler Rezepte sein sollte, der wird am Kürbis Festival – mit Messer und Gabel in der Hand – durchaus seinen Spaß haben.

In den Erlebnis-Gastronomien am Karls-Standort in Elstal weisen große Schilder auf die verschiedenen Kürbis-Leckereien hin, die es vor Ort gibt. Sie lassen sich gleich am Tresen bestellen und bezahlen.

Viel mehr Spaß macht es allerdings, sich an der Info ein „Kürbis-Ticket“ zum Umhängen zu besorgen. Das Ticket stellt die acht Kürbis-Gerichte der Saison vor, markiert ihren Standort auf einem kleingedruckten Karls-Übersichtsplan – und spart dazu auch noch Geld ein. Würden alle acht Gerichte zusammengerechnet 44 Euro kosten, so lässt sich das Allround-Kürbis-Ticket bereits für 36 Euro erstehen. So spart man satte acht Euro. Da kriegt man schon wieder einen Kürbis-Burger für.

Mit dem Ticket in der Hand lassen sich die Kürbis-Köstlichkeiten vor Ort „bezahlen“. Geld braucht man nicht mehr zusätzlich auf den Tresen zu legen – es ist ja auch schon alles bezahlt. Das Service-Personal knibbelt nur das entsprechende Kürbissymbol vom Kartenrand ab und scannt die Kartennummer ein – fertig!

Das Ticket ist übrigens nicht personengebunden und kann so von der ganzen Familie genutzt werden. Und es müssen auch nicht alle Kürbis-Leckereien an einem einzelnen Tag verputzt werden: Bis zum 3. November hat man Zeit, um die Karte im wahrsten Sinne des Wortes leer zu essen.

Wer den Kürbis wirklich mag, bestellt auf diese Weise den Kürbis-Rösti-Burger, nascht die süßen Kürbis-Pommes, probiert einen Maiskolben mit Kürbis-Dip, rührt im Kürbis-Eintopf, steckt Messer und Gabel in die Kürbis-Quiche, futtert die Kürbis-Calzone, mümmelt den Kürbis-Gugelhupf mit Kürbis-Maracuja-Eis oder schlürft den Kürbis-Spicy-Latte.

Auf der duftenden Kürbisfährte gelangt der Karls-Besucher so auf einer gastronomischen Schnitzeljagd vom Mecklenburger Restaurant über die K2 Erlebnis-Gastronomie bis hin zur Pfannkuchen-Schmiede und zum Waffelhaus.

Sonja Schröder von FALKENSEE.aktuell: „Wir von der Redaktion sind auf Kürbis-Expedition gegangen und haben alles einmal probiert. Unsere Geschmacks-Favoriten waren ganz klar der Kürbis-Rösti-Burger und der noch stückige Kürbis-Eintopf.“

Kurios: Da der Kürbis aus der bestäubten Blüte einer Pflanze entsteht, handelt es sich dabei biologisch um Obst. Da der Kürbis aber an einer einjährigen Pflanze im Beet kultiviert wird, gilt er nach der Lebensmitteldefinition auch als Gemüse. Fachleute haben dafür einen Kompromiss erfunden – und bezeichnen den Kürbis als „Fruchtgemüse“. Rein biologisch lässt sich der Kürbis auch treffend als „vielsamige Panzerbeere“ bezeichnen. So ein Kürbis versorgt den Körper mit vielen Ballaststoffen, wenig Kalorien, dafür aber mit wichtigen Vitaminen wie Beta-Karotin (als Vorstufe vom Vitamin A), Vitamin C und Vitamin E.

Der Kürbis begegnet einem zur Zeit bei Karls nicht nur auf dem Teller. Überall auf dem Gelände wird der Kürbis genutzt, um für eine herbstlich anmutende Dekoration zu sorgen. Regelrecht spektakulär erscheinen bis zu fünf Meter hohe Figuren, die komplett aus Hunderten von kleinen und großen Kürbissen zusammengestellt wurden. So findet der Besucher auf dem Karls-Gelände den „Schwimmer“ oder die „Fackelläuferin“ vor. Alle Kürbis-Figuren folgen dabei dem Motto „Olympische Spiele“.

Im ganzen Markt ist der Kürbis omnipräsent. So kann man bei Karls selbstgebackenes Haselnuss-Kürbisbrot und Kürbiskekse erstehen, an Kürbisseifen mit orientalischen Gewürzen schnuppern oder Apfel-Kürbis-Marmelade kosten.

Wer selbst Kürbiskompott oder eine Kürbissuppe umsetzen möchte, kann sich die passende Panzerbeere gleich vor Ort besorgen – viele verschiedene Kürbisarten stehen zur Auswahl und können in den Einkaufswagen gelegt werden. So gut wie alle Kürbisse stammen übrigens direkt aus der Region: Sie wurden von Karls auf Kürbisfeldern in Brandenburg angebaut.

Wer noch ein Rezept für eine Kürbissuppe benötigt, hört auf Hobbykoch Carsten Scheibe: „Ich gebe ein Drittel Butterpaket in einen Topf. In der Butter werden zwei grob gehackte Zwiebeln angeschmort. Dann gebe ich einen Hokkaidokürbis hinzu, dessen Schale ich zuvor in etwa zwei Zentimeter große Stücke zerschnitten habe. Dazu gebe ich etwas Honig und lasse das zehn Minuten lang anschwitzen. Anschließend kommen noch ein Glas Wasser, Salz, Pfeffer, etwas Zitronensaft und eine geschälte Mango ohne Kern hinzu. Nach einer halben Stunde Köcheln wird alles püriert – fertig. Die Suppe serviere ich mit selbstgemachten Brotcroutons und etwas Kürbisöl.“ (Fotos: CS und SSch)

Info: Karls Erlebnis-Dorf, Zur Döbritzer Heide 1, 14641 Wustermark, www.karls.de

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 163 (10/2019).

Der Beitrag Karls Kürbis Festival – bis zum 3. November! erschien zuerst auf FALKENSEE.aktuell.

#BeActive: Falkensee macht mit bei der Europäischen Woche des Sports!

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Runter vom Sofa, rein in die Sportklamotten – und dann ab nach draußen! Über 40 Länder folgten auch in diesem Jahr der EU-Initiative #BeActive und boten kostenfreie Sportangebote für jedermann an. Der Grund? Die Europäer bewegen sich einfach viel zu wenig. An der „Europäischen Woche des Sports“ beteiligte sich am 28. September auch die Stadt Falkensee. Viele Vereine und Organisationen hatten sich speziell für diesen einen Tag ein abwechslungsreiches Sportangebot für die Anwohner ausgedacht.

Die Fäden liefen beim TSV Falkensee zusammen. Projektleiterin Isabell Thräne bereitete volle sechs Monate lang alles vor.

Der Startschuss für das lokale #BeActive fiel auf dem Campusplatz hinter der neuen Stadthalle. Auf der Bühne sagte der stellvertretende Bürgermeister Thomas Zylla: „2018 ist Falkensee zur sportlichsten Stadt Brandenburgs gekürt worden. Das wollen wir natürlich auch weiterhin leben. Eine Stadt ohne Bewegung ist nicht entwicklungsfähig.“

Übrigens: Die 5.000 Euro Prämie, die mit der 2018ener Kür zur „sportlichsten Stadt“ einherging, wurde für die Organisation des #BeActive-Events eingesetzt.

Vor der Bühne ging es gleich spannend weiter. Als Gast war Sandra Mikolaschek geladen worden. Die junge Sportlerin sitzt von frühester Kindheit an im Rollstuhl, hat sich von diesem Handicap aber nicht einschüchtern lassen: „Da, wo ich aufgewachsen bin, da gab es schon immer nur Fussball oder Tischtennis. Fußball im Rollstuhl, das ging ja nicht. Also bin ich mit fünf Jahren zum Tischtennis gekommen. Erst war das einfach nur ein Hobby, um mal rauszukommen. Dass ich einmal so weit komme, das hätte ich nicht gedacht.“

Sandra Mikolaschek ist Vize-Europameisterin im Rollstuhl-Tischtennis und mehrfache Deutsche Meisterin. Sie hat an Weltmeisterschaften und an den Paralympics in Rio teilgenommen. Sie forderte für einen Showkampf vor der Bühne den lokalen Tischtennisspieler René Wehland zu einem Match heraus. Wehland spielt für den SV Motor e.V. in der Landesliga.

Bei Wind und Schieflage der Tischtennisplatte lieferten sich beide ein spektakuläres Duell. René Wehland zeigte, dass er auch meterweit von der Platte entfernt den Ball noch sicher wieder zurückschmettern kann. Und Sandra Mikolaschek bewies Reaktionsschnelligkeit, indem sie die heransausenden Bälle sicher retournierte, ohne dabei den Rollstuhl viel bewegen zu müssen.

Das Match ging nach zwei spannenden Spielen unentschieden 1:1 aus. Die Punktestände 14:12 und 13:11 zeigen, dass sich beide auf Augenhöhe begegneten. René Wehland: „Ich bin ordentlich ins Schwitzen gekommen, sie hat wirklich etwas drauf. Man merkt auch, wie stark sie mental ist, sie gibt nicht auf.“

Auf die Besucher vor Ort wartete den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm auf der Bühne und auf dem Campusgelände. Das Tanzensemble Regenbogen präsentierte einen Tanz, die Falkenfighter zeigten historisches Fechten und der TSV ließ seine Einradfahrer in die Pedale treten. Alina Michalek lud beim Kangatraining zum Sport nach der Schwangerschaft ein. Auch die Judoschule Falkensee zeigte ein Programm. Und beim „Linedance der fröhlichen Ladies“ kam auch die ü60-Generation zum Einsatz.

Ein Highlight im Programm war sicherlich der Auftritt von Mattias Zachrisson von den Handball-„Füchsen“. Er erzählte in einem Interview aus dem Leben eines Sportlers – und gab anschließend viele Autogramme für die anwesenden Fans.

Rund um den Campusplatz herum waren zahlreiche Stände aufgebaut. Hier konnte man die Vereine besuchen, auf dem Smoothie-Bike Platz nehmen oder mit der Polizei den Handschellen-Weitwurf in einen Eimer trainieren. Sebastian Wießner vom active well hatte eine Klimmzug-Stange aufgestellt. Die Aufgabe hier: Wer kann sich wohl am längsten an der Stange halten? Wießner: „Die meisten sind überrascht, dass sich die Hände nach anderthalb Minuten ganz von selbst von der Stange lösen. Da habe ich schon die stärksten Bodybuilder nach einer Minute loslassen sehen. Nur trainierte Turner wie etwa ein Fabian Hambüchen haben hier eine Chance. Die können bestimmt den ganzen Tag an der Stange hängen.“

#BeActive sollte die frisch motivierten Sportler aber auch dazu bringen, die verschiedenen Sportstätten in der Gartenstadt kennenzulernen. Und so gab es 25 Aktionen an 16 „Activity Points“ im Ort. Ganz egal, ob Sportpark Rosenstraße, Vitalitätsoase, Aquafit-Schwimmhalle, Sportplatz an der Leistikowstraße oder der Rasenplatz an der Ringpromenade: Überall gab es etwas zu entdecken.

Ein gedruckter Flyer wies allen Neugierigen den Weg hin zu den sportiven Angeboten der Eintracht Falkensee, vom SV Falkensee Finkenkrug, vom Motor Falkensee oder vom TSV Falkensee. Wer wollte, konnte so beim Cheerleading mitmachen, dem Gesundheitssport huldigen, das Cross-Training ausprobieren, das Salto-ABC erlernen, das Torwandschießen meistern, den Soccercourt betreten, 4,5 Kilometer wandern gehen, sich bei der Sturzprävention engagieren, Rollhockey erkunden oder dem Gesundheitssport eine Chance geben.

Schade war, dass der andauernde Sturzregen einen Programmpunkt vom SVFF e.V. verhinderte. Auf dem Fußballplatz sollte nämlich Ex-Nationalspieler Jörg Heinrich ein Fußball-Training für Kinder anbieten.
Von zehn bis 17 Uhr wurde nach Kräften gesportelt, anschließend gab es auf dem Campusplatz eine große Abschlußparty für alle – „DJ Holle“ alias Holger Kohl legte auf der Bühne Musik zum Tanzen auf.

Am Ende einer neuen Veranstaltung steht stets ein Fazit. Die Idee, an einem Tag im Jahr ein kostenloses Sportpaket für alle Bürger zu schnüren, ist natürlich grandios. Endlich kann man sich informieren, was es alles an Sportangeboten gibt – und auch gleich mitmachen. So findet man „seine“ Sportart für die nächsten Jahre sicherlich ganz besonders schnell. Das schlechte Regenwetter hat beim Debut aber viele potenzielle Sportler doch auf der Coach verharren lassen. Birgit Faber vom TSV Falkensee: „Wir haben ein tolles Feedback bekommen. Wenn wir #BeActive weiter ausbauen, dann werden wir eine tolle bewegte Stadt. Bis dahin bestätigt sich wieder: Aller Anfang ist schwer.“ (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 164 (11/2019).

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Lokaler Sammelspaß: 400 Sportler aus dem SV Dallgow eV gibts nun als Klebebilder!

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Jeder von uns kennt den Sammelspaß, den man mit den verschiedensten Stickeralben haben kann. Die Bilder, die zum Einkleben benötigt werden, gibt es in bunten Tütchen am Kiosk oder an der Supermarktkasse. Je nach Präferenz enthalten sie süße Tierbilder, Fotos von bekannten Fußballspielern oder Aufnahmen aus beliebten Kinofilmen. Wie wäre es aber, wenn man die Gesichter auf den bunten Klebebildern kennt? Nicht, weil man sie immer wieder im Fernsehen oder im Kino sieht, …

… sondern weil man mit ihnen zusammen Sport macht oder die Schulbank drückt, weil man in der gleichen Straße wohnt oder weil man sich jeden Morgen beim Bäcker trifft.

Exakt zu dieser lokalen Sammelfreude kommt es nun in Dallgow-Döberitz. Jens Heimbrodt, Betreiber des lokalen REWE-Supermarkts, hat von der Berliner Firma Stickerstars das Angebot bekommen, ein komplett lokales Stickeralbum herauszugeben: „Stickerstars war jetzt gerade erst vor kurzem in der TV-Sendung ‚Höhle der Löwen‘ zu Gast gewesen. Wir haben einen Vertrag mit dem Startup aber schon im letzten Jahr unterzeichnet. Für das Album habe den SV Dallgow e.V mit an Bord geholt. Das hat ganz toll funktioniert. Insgesamt hatten wir ein halbes Jahr Vorbereitungszeit. Es gibt nun 400 Sportler aus dem SV Dallgow, die auf den Stickern zu finden sind. Da wird es sicherlich bald in ganz Dallgow-Döberitz einen großen Tauschhandel geben, bis alle ihr Album komplett haben. Gerade für die Kinder wird das Album eine tolle Erinnerung an ihre Freunde und ihren Sport sein, die sie vielleicht ihr ganzes Leben lang wertschätzen und aufheben.“

Am 28. September um 9:30 Uhr war „Kick-off“, da fiel der offizielle Startschuss für die lokal aufflammende Sammelleidenschaft. An der REWE-Kasse konnten die in Schlangen wartenden und sehr aufgeregten Kinder endlich ihr ganz persönliches Album erwerben.

Das Starterpack kostet sieben Euro. Es enthält neben dem dicken Hochglanzalbum auch gleich die ersten fünf Stickertütchen. Drei Euro von diesem Verkauf gehen direkt an den SV Dallgow. Die Tütchen werden – noch bis zum 7. Dezember – zum Preis von 80 Cent verkauft. In jeder Sammeltüte sind fünf Aufkleber enthalten.

Markus Rohrbeck, 1. Vorsitzender im SV Dallgow e.V.: „Erst haben wir daran gedacht, nur die Fußballer für das Sticker­album zu fotografieren. Aber in unserem Verein gibt es ja viele Abteilungen, wir sind ja eine große Familie. Also haben wir alle Abteilungen gefragt, ob sie gern bei der Aktion mitmachen möchten. So sind am Ende auch noch die Dart-Spieler, die Kinder vom Turnen und die Tischtennis-Spieler mit ins Album gekommen. Dirk Bär hat das Projekt mit vielen Helfern koordiniert, sodass wir am Ende alle 400 Sportler an zwei Tagen fotografieren konnten. Hans-Peter Weiler war der Fotograf, der die Fotos auf dem Dallgower Bogenschießplatz aufgenommen hat.“

Das Album ist sehr wertig geworden. Es gibt sogar Motive, die aus mehreren Klebebildern zusammengesetzt werden müssen. Das Album stellt neben den Personen auch die verschiedenen Abteilungen vom SV Dallgow, die Geschichte des Vereins, den Vorstand und das Vereinsgelände vor.

Jens Heimbrodt: „Nur am Kick-Off-Tag konnten die Sportler sich in eine Liste eintragen lassen, um später einen Glitzersticker von ihrem persönlichen Aufkleber zu erhalten. Wir hoffen nun sehr darauf, dass die Dallgower viel Freude an dem Klebespaß haben. Wir melden Stickerstars jede Woche die Abverkäufe, sodass die Aufkleber nachgedruckt werden können, sollten sie zu schnell abverkauft werden.“

Richtig beeindruckend: Jens Heimbrodt hat alle 400 Sticker noch einmal in A4-Größe ausdrucken lassen. Sie hängen nun in luftiger Höhe im REWE – vor allem über der Obst- und Gemüsetheke, die damit zum meistfotografierten Ort im Supermarkt geworden ist: „Viele Eltern haben mich schon gefragt, ob sie die Bilder ihrer Kinder später bekommen können. Aber natürlich. Wenn die Aktion am 7. Dezember vorbei ist, darf sich jeder sein persönliches Bild im REWE abholen.“

Einer der ersten, der mit in der Reihe stand, um sein eigenes Stickeralbum zu kaufen, war Christian Thamm von der Tanzschule Allround: „Meine Kinder sind auf den Bildern zu sehen. Und da ich selbst Trainer der D2 Junioren bin, kann man mich auch im Album finden. Bei uns in der Familie wird sicherlich sofort das Sammelfieber ausbrechen.“

Ein Moment zum Staunen: Christian Thamm öffnet die erste Stickertüte noch auf dem REWE-Parktplatz. Das erste Stickerbild, was er hervorholt, zeigt ihn selbst. Da fehlen jetzt also nur noch die Kinder.
REWE-Marktleiter Jens Heimbrodt: „Wir von REWE loben 50 Euro aus für den ersten Sammler, der ein vollständiges Album vorweisen kann. (Text/Fotos: CS)

Dieser Artikel stammt aus „FALKENSEE.aktuell – Unser Havelland“ Ausgabe 164 (11/2019).

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